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Legen Sie Widerspruch ein

Bitte orientieren Sie uns, wenn der Versicherungsantrag abgelehnt worden ist – wir helfen gerne weiter

Bitte orientieren Sie uns, wenn der Versicherungsantrag abgelehnt worden ist – wir helfen gerne weiter

Versicherungsantrag abgelehnt: Was tun?

Wenn der Antrag von einer Rentenversicherung oder Krankenkasse abgelehnt wurde, können Sie als Patient mit Hilfe Ihres Arztes Widerspruch einlegen.

Der Arzt kann dem Patienten durch seine Fachkenntnisse wertvolle Argumente zur Beschwerdeführung an die Hand geben. Eine weitere Form des Widerspruches bei abermaliger Ablehnung ist die Erwirkung eines rechtsmittelfähigen Bescheides, wobei auch hier der Arzt seine Hilfe anbieten sollte.

Beschwerdeführung

Beim Widerspruch gegen die Ablehnung einer Krankenkasse bzw. eines Medizinischen Dienstes sind Arzt und Patient gemeinsam für die Beschwerdeführung verantwortlich. Wenn der Versicherungsantrag für die Klinik in Davos abgelehnt worden ist, können wir Sie auch beraten.

Sie haben als Patient das Recht auf vollständige Akteneinsicht: Fordern Sie deshalb die Unterlagen des Kostenträgers an, wenn dieser Ihren Antrag abgelehnt hat (nach §25 SGB X). In einem Widerspruchsverfahren können Sie nun zusammen mit Ihrem Facharzt gezielt auf die Begutachtung eingehen und einen begründeten Widerspruch einlegen.

 

Um die Erfolgsaussichten für einen Antrag zu erhöhen, sollte dieser vollständig und umfangreich formuliert sein. Es muss also Ziel sein, durch eine aussagekräftige Begutachtung bereits im Einweisungsverfahren mögliche Fragen oder Widersprüche aufzulösen bzw. zu verhindern.

Bitte orientieren Sie uns im Falle einer Antragsablehnung mittels einer Kopie an unsere Patientenadministration.


Bestehen Sie auf dem Klinik-WahlrechtMehr Infos

Sollte Ihnen der Kostenträger im Rahmen des abgelehnten Versicherungsantrags eine andere Klinik als jene in Davos vorschlagen, dann verweisen Sie haben Sie auf das sogenannte «Wunsch- und Wahlrecht» nach §9 SGB IX, das Sie bei Rehabilitationsmassnahmen über die gesetzliche Kranken- oder Rentenversicherung haben.

Dort heisst es: «Berechtigten Wünschen der Leistungsberechtigten wird entsprochen». Dies bezieht sich unter anderem auch auf die Auswahl der Rehaklinik. Der Wunsch ist berechtigt, wenn auf Grund der Erkrankung eine optimale Therapie nur im Hochgebirge erfolgversprechend ist. Sollten Sie  schon einmal in Davos erfolgreich behandelt worden sein, ist der Wunsch ebenfalls berechtigt, die Behandlung unter gleichen Klimaverhältnissen durchzuführen.

Die Hochgebirgsklinik ist eine InlandklinikMehr Infos

Bei einem abschlägigen Bescheid behaupten Versicherungen auch manchmal, die Hochgebirgsklinik Davos sei eine Auslandklinik und werde deshalb nicht bezahlt. Wichtig zu wissen und bei einem Widerspruch anzubringen ist: Durch entsprechende Vertragsbindungen ist eine Behandlung in der Hochgebirgsklinik Davos für deutsche Patienten wie eine Behandlung im Inland zu sehen – sie zählt nicht als Auslandsbehandlung!