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Keine Vermehrung möglich

In Davos auf rund 1600 Metern gibt es kaum Hausstaubmilben – eine ideale Therapievoraussetzung

In Davos auf rund 1600 Metern gibt es kaum Hausstaubmilben – eine ideale Therapievoraussetzung

In Davos vermehren sich keine Hausstaubmilben

In Davos auf rund 1600 Metern über Meer können sich Hausstaubmilben nicht vermehren. Allergiker haben so optimale Bedingungen für die Genesung.

Zur Vermehrung von Hausstaubmilben sind Temperaturen um 20-25 Grad sowie eine relative Luftfeuchtigkeit von 60-80 % nötig. Zudem muss es menschliche und tierische Hautschuppen sowie Schimmelpilze haben.

Zu hoch für Milben

Der minimale Wassergehalt der Luft, bei der Hausstaubmilben noch lebens- und vermehrungsfähig sind, beträgt 7g Wasser/Liter Luft. Mit steigender Höhe nehmen Temperatur und Feuchtigkeit ab. Deshalb können bei uns auf rund 1600 Metern in Davos keine Milben entstehen.

Entzündung bildet sich zurück

Das trockene und kalte Reizklima bei uns in Graubünden ist besonders für Patienten mit Hausstaubmilben-Allergien geeignet. Beim Aufenthalt in der Hochgebirgsklinik bilden sich die asthmatische Entzündung der Bronchialschleimhaut zurück. Es folgt über den Aufenthalt hinaus eine anhaltende Besserung der asthmatischen Erkrankung. Ob in Matratzen oder auf Sofas finden sich somit kaum Milben und deren Kot. Dieser ist nämlich ein Allergieauslöser.

Medikamente absetzen

Wegen der allergen- und schadstoffarmen, hausstaubmilbenfreien Luft nehmen die Entzündungsparameter ab. Vielfach können unsere Patientinnen und Patienten ihre Medikamente (etwa Kortison) sogar absetzen.