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Pflegerische Betreuung
- Prinzip der Bezugspflege - jedem Patienten werden für die Zeit des Aufenthaltes ausgebildete Krankenschwestern und -pfleger als Bezugspflegekräfte zugeordnet
- Förderung der Selbständigkeit bei den Aktivitäten des täglichen Lebens
- Ausführung je nach Bedarf anleitend, unterstützend oder kompensatorisch
- Weiterführung therapeutischer Maßnahmen (Selbsthilfetraining, Mobilisation)
- Durchführung von diagnostischen und medizinisch therapeutischen Maßnahmen (Untersuchungen, Medikamentenverabreichung, Inhalation, Hautpflege)
Psychologie
- spezielle Anamnese, psychologische Testverfahren
- Krisenintervention, Beratung und Therapie (Verhaltenstherapie, Gesprächstherapie, spezifische ressourcenorientierte Gruppentherapie)
- Module im Rahmen psychischer Komorbidität: Angst, Depression
- Familienberatung, Elternarbeit, Erziehungsberatung
- Mitarbeit an krankheitsspezifischen Schulungen
- Gesundheitsförderung: Stressbewältigung, Ernährungsverhalten, Raucherentwöhnung, Suchtverhalten
- Entspannungstraining: Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation, imaginative Verfahren
- Empfehlungen für die Weiterbehandlung am Heimatort
- Mitarbeiterberatung und -fortbildung, Fallbesprechungen, Teamberatung und Teamsupervision
Asthma- und Neurodermitisschulung: Vorschul- und Schulkinder, Jugendliche, Eltern
- Einzelschulung und -beratung
- Gruppenschulung und -beratung
- Medizinische Vorträge
- Medieneinsatz
- Hilfen für die Fortführung im Alltag
Rehabilitations- und Sozialberatung, Berufsberatung und -findung
- Einzel- und Gruppenberatung und Information im Bereich des Rehabilitations- und Sozialrechts
- Individuelles Nachsorgegespräch (Ziele, Hindernisse, Umsetzungshilfen)
- Vermittlung von Kontakten zu Selbsthilfegruppen, Behörden und sozialen Institutionen
- Beratung hinsichtlich der Umsetzung der sozialmedizinischen Beurteilung
- Entwicklung von allgemeinen und krankheitsbezogenen Fragestellungen
- Erarbeitung der Perspektive zur Nachsorge, einschließlich der Vermittlung von konkreten Hilfsangeboten
- Erschließung von zeitnahen Informations- und Beratungsquellen nach der Entlassung
Klimatherapie
- Klimaexposition/Terraintraining: Täglich mehrstündiger Aufenthalt im Freien: individuelle Spaziergänge oder - ab der zweiten Aufenthaltswoche - geführte Halbtages- bzw. Tageswanderungen in der freien Natur, aktive sportliche Betätigung im Freien
- Heliotherapie: Je nach individueller Verträglichkeit vorsichtig ansteigend dosierte Sonnenbestrahlung mit niedrigen Sonnenzeiten, durchschnittlich 10-30 Minuten täglich, auf den Balkonen und der Sonnenterrasse der Klinik
Physiotherapie
- Unterstützung der Sekretmobilisation und Reinigungsvorgänge
- Vermeidung schädigender Atemtypen, Vermeiden von unproduktivem Reizhusten
- Hilfen in erschwerten Atemnotsituationen und Angstminderung bei Atemnot
- Maßnahmen zur Verbesserung der Atemwahrnehmung und der Belastungstoleranz
- Verbesserung von Atemmuskelkoordination, Atemmuskelkraft sowie bei eingeschränkter Thoraxdehnbarkeit (Thoraxmobilisation)
Die Physiotherapie erfolgt in Einzel- und Gruppenbehandlung:
- Atemtherapie, Atemschulung
- Sekretdrainage
- Übungstherapie
- Rückenschule
Sport- und Bewegungstherapie
- Belastungsuntersuchungen: Eingangsdiagnostik, begleitende Trainingsüberwachung, durch Peak-Flow- und Herzfrequenzkontrolle zur Verlaufs- und Abschlussdiagnostik
- Allgemeines Sportprogramm: Stretching, Power-Gym, Soft-Gym, Wassergymnastik
- Muskelaufbauprogramm: allgemeine Kräftigung, Osteoporoseprophylaxe
- Ausdauertraining: Ergometertraining, Schwimmtraining, Walking, Skilanglauf
- Spezielles Sportprogramm: Osteoporosegymnastik, Schwimmkurs
- Trainingssteuerung: Herzfrequenzmessungen, Gehstreckentest
- Turnen und Spielen zur Entwicklung der Koordination und Geschicklichkeit (Ballspiele, Kindertunen mit Bewegungsparcour, Spiele im Schnee und in natürlichen Elementen, Mutter- Kindturnen)
- Dokumentation des realisierten Trainingsprogramms (Trainingstagebuch) zur Reha-Nachsorge
- Hilfestellung zur Fortführung der Trainingsprogramme am Heimatort
Balneotherapie/Hydrotherapie
- Hydrotherapeutische Maßnahmen (Wassertreten, Taulaufen, Sauna, Güsse)
- Großflächige thermische Reizungen (Ansteigendes Fuß- und Armbad, Wechselarmbad und -fußbad, Vollbad mit Zusatz, Teilbad)
- Medizinische Bäder im Bereich der dermatologischen Therapie, wahlweise mit desinfizierenden, leicht salzhaltigen (Sole) oder rückfettenden Zusätzen als Ganzkörper- oder Teilbäder, hautfeuchtigkeitserhöhende Ionozonbäder
- Therapeutisches Schwimmen
- Als Einzelanwendung finden statt: Massagen, Lymphdrainage, Elektrotherapie, Tens, Kryotherapie, Thermotherapie, Iontophorese
Ernährungsberatung
- Ernährungsmedizinische Einzel- und Gruppenberatungen
- Individuelle Betreuung von Patienten mit spezieller Ernährungstherapie
- Ernährungsinformationen für Interessierte in Prävention und Therapie
- Praktische Übungen in der Lehrküche
- Beratung und Betreuung während den Essenszeiten
Klinikschule
- Individueller Unterricht in Kleingruppen gemäß Stoffplan der Heimatschule in den Hauptfächern
- Sonderpädagogischer Förderunterricht
- Schüler-, Eltern- und Lehrerberatung (Fördervorschläge, Lernen lernen, Fragen der schulischen und beruflichen Ausbildung, Umgang mit schulischen Konflikten)
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