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In der Allergieklinik bestehen ungewöhnlich günstige Voraussetzungen, unter besonders geeigneten Klimabedingungen und unter einem Dach kindliche und jugendliche Patienten sowie deren Eltern und Geschwister mit obstruktiven Atemwegserkrankungen sowie allergischen Erkrankungen des Hautorgans und der Augen umfassend betreuen zu können. Das Behandlungskonzept der Allergieklinik berücksichtigt in einzigartiger Weise Besonderheiten und spezifische Bedürfnisse der atopischen Familie sowie des allergischen Kindes und Jugendlichen und ermöglicht so im besten Sinne eine ganzheitliche Behandlung.
Die Allergieklinik bietet durch nahtlose räumliche Übergänge von dermatologischer und pneumologischer Klinik unter einem Dach sowie gebündelter ärztlicher pädiatrisch- dermatologischer und pädiatrisch-pneumologischer Kompetenz Gewähr für kontinuierliche und dem Krankheitsverlauf des Organwechsels angepasste Übergänge von dermatologischer zu pneumologischer, ggf. auch zeitgleich kombinierter Therapie.
Die Allergieklinik bietet Aufnahme-, Abklärungs- und Behandlungsmöglichkeiten bereits im Kleinkindesalter bei gleichzeitiger Mitaufnahme der Mutter. Entsprechende krankheitsorientierte Schulungsangebote sichern die Früherkennung und Frühintervention. Mit ihrem Angebot der Mitaufnahme "gesunder Begleitkinder" wird gewährleistet, dass hervorragend informierte und geschulte Eltern in hohem Ausmaße bereit sind, Prävention im besten Sinne und mit langfristig guter Aussicht auf Krankheitsvermeidung und somit erhebliche Kosteneinsparung durchzuführen.
Die Allergieklinik bietet permanent und ganzjährig qualifizierte HNO-ärztliche Diagnostik und - bei Notwendigkeit - therapeutische Intervention mit der Chance auf synchrone und damit besonders erfolgreiche Behandlung der oberen und unteren Atemwege.
Eltern-Kind-Stationen Die Allergieklinik bietet bereits dem erkrankten Kleinstkind und seiner Mutter das perfekte und umfassende Angebot einer hochspezialisierten Klinik mit hoher pneumologischer und dermatologischer ärztlicher Kompetenz und Führung, psychosoziale Hilfen beim Prozess der Krankheitsverarbeitung, Förderung der sozialen Kompetenz und des Selbstwertgefühls. Wichtige Komponenten sind Kinder- und Elternschulung, Verhaltens-, Gesprächs- und Spieltherapie, Familien- und Erziehungsberatung, Stressbewältigung, Entspannungs- und Autogenes Training.
Schulkinder und Jugendstation Ärztliche Erfahrungen und medizinische Erkenntnisse messen dem Schul- und Jugendalter für die Behandlungsmöglichkeiten und langfristige Prognose allergischer Atemwegs- und Hauterkrankungen besondere Bedeutung bei. Gerade im Jugendalter müssen einerseits im Rahmen häufig tief greifender physiologischer, verhaltenspsychologischer und sozialer Umstellungen besondere Ansprüche an Kenntnisse über Krankheitsursachen und Auslöser sowie an Einsicht in therapeutische Notwendigkeiten gestellt werden, andererseits nehmen vitale Gefährdungen jugendlicher Patienten durch mangelnde Compliance und fehlerhafte Selbsteinschätzung deutlich zu.
Die Allergieklinik kommt mit dem Angebot eigener Stationen für Schulkinder und Jugendliche den besonderen Ansprüchen und Notwendigkeiten dieser Altersgruppen entgegen. Medizinische Diagnostik und Therapie werden ergänzt durch altersabgestimmte pädagogische Betreuung.
Asthma- und Neurodermitisschulung haben im Jugendalter einen besonderen Stellenwert, da die Jugendlichen in der Ablösung von ihren Eltern die Behandlung ihrer chronischen Krankheit selbst übernehmen müssen. Schulungen erfolgen in diesem Alter vor allem über Asthmaauslöser und Asthmavermeidung, Notfallmaßnahmen, Sozialverhalten und Krankheitsmanagement. Fragen im Zusammenhang mit der Berufswahl werden in Gruppen- und bei Einzelterminen angesprochen, damit der Betroffene rechtzeitig seine beruflichen Perspektiven unter allergologischen und umweltmedizinischen Gesichtspunkten überdenken und geeignete Schritte gehen kann.
Egal zu welcher Jahreszeit, die Klinikschule bietet Unterricht aus höchstem Niveau: in gemeinsame Sorge von Eltern, Lehrern und Kindern, während der Abwesenheit von der Heimatschule möglichst keine zu großen Lücken im Unterrichtsstoff entstehen zu lassen unterhält die Stiftung Hochgebirgsklinik Davos eine eigene Klinikschule, an der aus Deutschland delegierte Lehrkräfte verschiedener Schularten und Fächerkombinationen unterrichten.
Die Klinikschule orientiert sich am Konzept einer ganzheitlichen Krankenpädagogik und fördert nicht nur schulisches Wissen, sondern berücksichtigt auch die emotionalen, psychosozialen und körperlichen Bedürfnisse der ihr anvertrauten Schüler. Neben der Aufarbeitung des aktuellen Lernstoffes ist es oberstes Ziel der Klinikschule, dem Patienten und seinen Eltern Hilfen zur Selbsthilfe bei der Bewältigung einer oft erschwerten Schulsituation zu geben
Familienstation Die "Familienstation" ermöglicht in einem übergreifenden Angebot der Hochgebirgsklinik Davos rehabilitative und fachklinische Behandlung kranker Elternteile in Begleitung ihrer kranken oder gesunden Kinder bei gemeinsamer Unterbringung. Durch umfassende und adäquate alters- und krankheitsabgestimmte Betreuungskonzepte der Kinder sind genügend Freiräume für Diagnose und Therapie, Schulung und Erholung kranker Eltern gewährleistet. Somit können
- kranke Eltern mit kranken oder gesunden Kindern die eigenen Behandlungsmöglichkeiten optimal nutzen
- Behandlungsnotwendigkeiten bei gleichzeitiger Betreuung der Kinder ohne Überforderung Erwachsener oder Kinder realisiert werden
- Diagnostik- und Therapiebereiche den im Kindes- und Jugendalter an sie gestellten unterschiedlichen Anforderungen gerecht werden
- die Behandlungsqualität und Behandlungszufriedenheit bei Patienten aller Altersstufen deutlich gesteigert werden.
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