Kostenträger gesetzliche Krankenversicherung. Die Patienten werden entweder durch den behandelnden Arzt eingewiesen oder aus einem Krankenhaus zu uns verlegt (Krankenhausbehandlung oder Rehabilitationsmassnahme). Für die Einweisung sind die kassenseitig vorgegebenen formalen Bedingungen einzuhalten und mit Vorteil ein zusätzlicher ärztlicher Kurzbericht miteinzureichen und eine Einweisung zur stationären Krankenhausbehandlung mit Vorteil eines Facharztes. Die stationäre Krankenhausbehandlung in der Hochgebirgsklinik Davos ist gegenüber einer stationären Rehabilitationsmassnahme insbesondere dann angezeigt, wenn Art und Schwere des Krankheitsbildes dies gebieten bzw. dann, wenn ausführliche und intensive diagnostische Abklärungen vorgenommen werden müssen.
Die stationären Behandlungen in der Hochgebirgsklinik Davos sind grundsätzlich wie Massnahmen im Inland zu behandeln. Da die Hochgebirgsklinik Davos mit allen gesetzlichen deutschen Krankenversicherungen traditionell über Vereinbarungen verbunden ist, gilt hier eine Behandlung nicht als "Auslandsbehandlung" die von der Kasse aus diesem Grund ablehnungswürdig sein könnte, sondern wie eine Behandlung im Inland. Eventuelle Argumente eines Kostenträgers in Richtung Auslandsbehandlung sind daher durch eine entsprechende Information desselben zu entkräften.
Um keine nachträglichen Fragen auszulösen, sollte jedoch vor Eintritt des Patienten geklärt sein, ob der zuständige Kostenträger die Behandlungskosten übernehmen wird.
Übrigens: Eine stationäre Krankenhausbehandlung in der Hochgebirgsklinik Davos ist nicht teurer bzw. vielfach sogar günstiger als ein Aufenthalt in einem wohnortnahen Akutkrankenhaus - auch bei eventuell längerer Aufenthaltsdauer.
Stationäre Krankenhausbehandlung, Kostenträger Private Krankenversicherung, Privatpatienten
Der Antrag ist auf dem entsprechenden Formular zur Krankenhauspflege mit einem zusätzlichen, die Begründung eines Krankenhausaufenfhaltes ergänzenden Kurzgutachten, zu stellen. Private Krankenversicherungen gewähren eine Krankenhausleistung nur dann, wenn diese dem Patienten vor Beginn der Behandlung auch zugesagt wurde. Also ist auch hier die begründete Einweisung des Arztes, mit Hinweis auf den für das Behandlungsziel und den Behandlungserfolg erforderlichen Hochgebirgsaufenthalt und der in der Bundesrepublik in dieser Höhenlage nicht bestehenden einzigartigen klimaunterstützten Diagnose- und Therapiemöglichkeiten, eine unabdingbare Voraussetzung zur Kostenübernahme, mit Vorteil wird die Begründung zur akuten Krankenhauseinweisung durch einen Facharzt gestellt.
Für die Beurteilung einer Neuaufnahme in der Hochgebirgsklinik Davos ist es ratsam entsprechende ärztliche Unterlagen an die Belegungszentrale der Klinik zu senden.
Patienten mit Anspruch auf Beihilfe
Gemäss Artikel 13 der Bundes-Beihilfeverordnung (BhV) ist die Behandlung in der Hochgebirgsklinik Davos beihilfefähig. Für den Antrag ist, wie oben bereits beschrieben, die Bescheinigung eines Facharztes notwendig, dass eine Behandlung unter Einfluss des Hochgebirgsklimas medizinisch indiziert ist. Vor Eintritt in die Klinik muss die Festsetzungsstelle die Beihilfefähigkeit anerkennen.
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Gesetzliche Grundlagen für die Einweisung in die Hochgebirgsklinik Davos
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Akutmedizinische Behandlung im Fachkrankenhaus 
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Aufnahmegrund 
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Akuter Krankheitszustand und spezielle Einweisungsindikation |
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Kostenträger 
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Krankenkassen (GKV) Private Krankenversicherungen |
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Gesetzliche Grundlagen 
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§ 39 SGB V Beihilfevorschriften (§ 6 BHV) (s.Anlage) |
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Spezielle Indikationen für die akutmedizinische Behandlung im Krankenhaus der Hochgebirgsklinik
Schwere oder auch protrahiert verlaufende Exazerbationen obstruktiver Atemwegserkrankungen nach Initialbehandlung im ortsnahen Krankenhaus
Möglichkeiten und Vorteile:
- Expertise des spezialisierten Fachkrankenhauses
- Schnellere Besserung durch einzigartige Faktoren der besonderen Umgebungssituation: Allergenfreiheit/-armut bezüglich aller wichtigen Inhalationsallergene bzw. deutlich verminderte Allergenpotenz, Keimarmut der Luft, Trockenheit, etc.
- In besonders schweren Fällen ist überhaupt erst durch die Kombination obengenannter Faktoren eine durchgreifende Besserung möglich
- Niedrigere systemische Steroiddosen möglich
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"Steroidrefraktäres Asthma":
Differentialdiagnose und Behandlung
- Eine Gruppe von Patienten scheint auf die üblichen, sonst wirksamen Steroiddosierungen nicht adäquat zu reagieren
- Nur ein kleiner Anteil o.g. Patienten leidet an echter Steroidresistenz
- Der weitaus grössere Teil leidet an Krankheitsentitäten, die entweder zusätzlich zum Asthma bestehen oder das Asthma imitieren; die Diagnose Asthma wird sich bei eingehender Aufarbeitung in diesen Fällen als Fehldiagnose herausstellen
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Voraussetzungen:
- Expertise (klinische Erfahrung mit o.g. Krankheitsbildern)
- Hochspezialisiertes, diagnostisches Procedere
- Klinische Überwachung (engmaschig) während Veränderungen der Pharmakotherapie (Ausschluss iatrogener Triggerfaktoren)
Erfolge:
- Präzise Diagnose
- Richtige, rasche Therapieeinleitung. Längerfristige Therapieplanung möglich
- Vermeidung unnötiger, z.T. schwerster Therapiesekundärschäden
- Vermeidung von ?Drehtüreffekt? bezüglich dauernd wiederkehrender Krankenhauseinweisungen ins Akutkrankenhaus am Wohnort
- Überführung in einen wirklich rehabilitationsfähigen Status
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Asthma bronchiale - hochgradiger Verbrauch/Abusus von Sympathikomimetika (?Brittle-Asthma?)
- Oft junge Erwachsene (mehr Frauen als Männer)
- Tendenz zu sehr hohen Dosen (Abusus) von Bronchodilatatoren (Beta-Mimetika)
- Teufelskreis der durch die Medikation bedingten Steigerung der bronchialen Hyperreagibilität (BHR) und dadurch bedingte Verschlechterung des Asthma Bronchiale
- Konzept des ?Beta-Mimetika-Entzugs? (an der Hochgebirgsklinik Davos erarbeitet und etabliert)
- In vielen/den meisten Fällen nur möglich in der besonderen Umgebungssituation der weitgehenden Allergenarmut und dadurch bedingte Allergenkarenz
- Belegte Effekte der Hochgebirgsumgebung auch auf intrinsische Asthma-Aktivität
- Intensive Überwachung durch erfahrene Ärzte in der Initialphase des Entzugs ist Voraussetzung für die erfolgreiche Durchführbarkeit
- Intensive Diagnostik zum Ausschluss von sonstigen Triggerfaktoren
- Ergebnis: Langfristig erfolgreiches Therapiekonzept, möglichst weitgehend frei von schweren Therapiefolgeschäden
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Allergenrelevanz = Überprüfung der tatsächlichen Bedeutsamkeit allergologischer Zusammenhänge
Allergie ist nicht gleichzusetzen mit positivem Hauttest!
Folgen einer suboptimalen Diagnostik sind:
- Unnötige Medikation, unnötige Sanierungsmassnahmen, unnötige Umschulungen, fehlinduzierte Medikamente, fehlinduzierte Hyposensibilisierung, etc.
- aber auch: Vorenthalten notwendiger Medikation, induzierter Immuntherapie (Hyposensibilisierung) häuslicher und beruflicher Veränderungsmassnahmen
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>Die optimale, rasche und kostengünstige Prüfung auf Allergenrelevanz erfolgt spezialisiert, stationär, in einer von negativen "Triggerfaktoren" freien Umgebungssituation
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Erfolge:
Richtige, dem tatsächlichen Stadium der asthmatischen Erkrankung (allergisches Asthma bronchiale, allergisches Asthma bronchiale mit Intrinsic-Komponente, Intrinsic Asthma bei primär allergischem Asthma bronchiale, Intrinsic Asthma) wirklich entsprechende Diagnose und optimale Therapieplanung bzw. Therapieeinleitung
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Nahrungsmittelallergien
?Schuld an vielem/allem ? diagnostischer Nebel, therapeutischer Unsinn?
Warum?
Bisher keine engmaschig überwachte, kontinuierliche, deduktive Diagnostik, die möglichst frei von beeinflussenden Triggerfaktoren wie multiplen Inhalationsallergenen (o.a.) ist
Vorteile:
- Expertise
- Allergenarmut/-freiheit bezüglich evtl. zusätzlicher vorhandener Inhalationsallergien
- Optimales Testlabor Eliminationsphase, Expositionsphase
- Sehr enge, klinische Überwachung durch Experten
- Erarbeiten von patientengerechten, wirklich durchführbaren Diätplänen für die häusliche Situation
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(Schwierige) Provokationsuntersuchungen
Stationäre Krankenhausbehandlung, da enge Überwachung notwendig
Inhalative Allergenprovokation bei: - hochgradig allergisch-sensibilisierten Patienten - multiplen Inhalationsallergien - unter häuslichen Bedingungen nicht auszuschaltenden Triggerfaktoren
Inhalative Provokation mit angeschuldigten Medikamenten bei: - v.a. Medikamentenallergie, -intoleranz - Analgetika-Asthma
Orale Nahrungsmittelprovokation (falls engmaschige Überwachung notwendig)
Vorteile:
- Präzision, Expertise, schnelle Aufarbeitung komplizierter Fälle
- Sicherheit durch enge Überwachung und Fehlen störender Einflüsse additiver Allergeneinwirkungen
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Spezielle Indikationen für die akutmedizinische Behandlung im Krankenhaus
Schwierige Hyposensibilisierungsbehandlung (Immuntherapie): Einleitung und Überwachung
Optimale Diagnostik und Indikationsstellung ist absolute Voraussetzung für die Immuntherapie (s.v.)
Patienten-Zielgruppen:
- Relevante Allergien bei hochgradig sensibilisierten Personen
- Multiple Sensibilisierungen
- Co-Faktoren: Medikamentenintoleranzen, Nahrungsmittelallergien/-intoleranzen
- Internistische, komplizierende Begleiterkrankungen
- ?Rush-Hyposensibilisierung?
Vorteile:
- Gezielte Durchführung, enge Überwachung, keine störenden Triggerfaktoren
- dadurch hohe Präzision, Sicherheit und Schnelligkeit
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Schwierige Therapieeinleitung, -umstellung:
Hochdosis-Steroid-Therapie über längere Zeit mit Therapiefolgeschäden bzw. mangelndem Therapieerfolg
Häufige Krankenhaus-Notfalleinweisung/nach Intensivtherapie/nach Reanimation
Beispiele:
- Supportive, kortikoideinsparende Therapieformen: Cyclosporin A, Methotrextat
- hochdosierte Immunglobulin-Therapie, Interferon Alpha
- Betamimetika-Entzug
- Komplizierte parenterale Pharmakotherapie (z.B. über Porth-A-Cath-Systeme)
Vorteile:
- Expertise
- optimale Überwachungsbedingungen
- keine störenden Triggerfaktoren
Erfolge:
- Optimale, situationsgerechte Pharmakotherapie
- Weitestgehende Reduktion von sekundären Therapieschäden
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