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Antrag auf Rehabilitationsleistungen |
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Antrag auf Rehabilitationsleistungen beim Rentenversicherungsträger
Prinzipiell stellt der Patient selbst mit Hilfe seines behandelnden Arztes den Antrag für eine Rehabilitationsmassnahme. Der Arzt sollte den Patienten in Fragen der Antragstellung beraten können und eine unterstützende Stellungsnahme abgeben. Da die Hochgebirgsklinik Davos-Wolfgang mit allen Rentenversicherungsträgern zusammenarbeitet, und für die Indikationen Asthma und Allergien sowie andere pneumologische Erkrankungen einen sehr guten Ruf geniesst, sind die Kostenübernahmen bei begründetem Antrag im allgemeinen unproblematisch. Der VDR hat ausdrücklich für Behandlungen der Atemwegserkrankungen in der Schweiz (Davos) eine befürwortende gutachterliche Äusserung abgegeben auf die ebenfalls hingewiesen werden kann.(Rehabilitation im Ausland) (DAK - Endlich genug Puste!)
Die begründete Einweisung des Arztes, mit Hinweis auf den für das Behandlungs- bzw. Rehabilitationsziel erforderlichen Hochgebirgsaufenthalt und der in der Bundesrepublik in dieser Höhenlage nicht bestehenden einzigartigen klimaunterstützten Behandlungsmöglichkeiten, ist also eine wichtige Voraussetzung zur Kostenübernahme durch den Reha-Kostenträger. Beachten Sie bitte, dass die genaue Bezeichnung der Hochgebirgsklinik Davos in der Einweisung erfolgt, um Vewechslungen mit Kliniken anderer Indikationen auszuschliessen. Kostenträger für eine stat. Rehabilitation kann auch die geseztliche Krankenversicherung sein!
Deutsche Rentenversicherung , Medizinische Rehabilitationsmassnahmen
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Gesetzliche Grundlagen für die Einweisung in die Hochgebirgsklinik Davos
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Medizinische Rehabilitation 
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Kostenträger 
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Rentenversicherungsträger oder Krankenkassen |
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Gesetzliche Grundlagen 
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§ 15 SGB VI i.V. m. § 26 SGB IX oder § 40 SGB V (KV) § 23 SGB V (Vorsorge) (§ 7, 13 BHV) Beihilfevorschriften des Bundes und der Länder |
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Es bestehen Verträge analog zu § 111 SGB V i.V.m. §23, §40 SGB V
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Spezielle Indikationen für die Rehabilitationsbehandlung
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Grundsatz des Sozialrechtes Körperlich, geistig oder seelisch Behinderte und von einer Behinderung Bedrohte haben Anspruch auf Hilfe. Diese Hilfe soll
- die Behinderung abwenden, beseitigen, bessern, ihr Verschlimmern verhüten oder ihre Folgen mildern und
- sie soll ihnen einen Platz in der Gemeinschaft, insbesondere im Arbeitsleben sichern, der ihren Neigungen und Fähigkeiten entspricht
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Rehabilitation: Definition (DGP, 1997)
§ 3 SGB IX Vorrang von Prävention § 4 SGB IX Leistungen zur Teilhabe § 26 SGB IX Leistungen zur medizinischen Rehabilitation
Unter pneumologischer Rehabilitation verstehen wir
- die Gesamtheit wissenschaftlich begründeter Diagnostik und Therapie bei Personen mit respiratorischen Gefährdungen oder Erkrankungen
- Sie muss mit dem erforderlichen zeitlichen Aufwand, der in Abhängigkeit der Schwere der Erkrankung variabel gehandhabt werden kann erfolgen
Die zielorientierte pneumologische Rehabilitation hat in direkter Abstimmung zwischen dem Rehabilitanden, dem zuweisenden Arzt, dem Kostenträger und der Rehabilitationsklinik so zu erfolgen, dass unter bestmöglicher Mitwirkung der Patienten
- Vermeidung von Entwicklungsverzögerung + Schul- + Ausbildungsnachteilen
- Morbidität und Mortalität pneumologischer Erkrankungen vermindert
- die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit erhalten oder wiederhergestellt
- psychosoziale Folgen beseitigt oder gemindert und
- ein Maximum an Lebensqualität erreicht wird
- Vermeidung von Pflegebedürftigkeit
- Vermeidung von chronischer Erkrankung und Behinderung
- Schulung des Erkrankten und der Angehörigen bzw. der Betreuungsperson
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Spezielle Indikationen für die Rehabilitationsbehandlung
Rehabilitation orientiert sich an einem bio-psycho-sozialen Krankheits- und Behandlungskonzept. Die somatische Sichtweise von Krankheit wird dabei erweitert um funktionale, psychosoziale und edukative Aspekte in Diagnostik, Therapie und Beratung. Globale Ziele sind die weitestgehende Besserung der Erkrankung und die Minimierung der Krankheitsfolgen (?Leben lernen mit der Krankheit?)
Ebenen der Therapieziele: |
Somatische Therapieziele (Diagnostik und Therapie)
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Problembereich
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Therapieziel
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| Asthma |
Reduktion der Anfallshäufigkeit |
| Atemnot |
Besserung der Atemnot |
| Atempumpe |
Besserung der Funktion der Atempumpe |
| Auswurf |
Reduktion des Auswurfs |
| Entzündungszeichen |
Reduktion von Entzündungszeichen |
| Gewicht |
Gewichtsreduktion |
| Husten |
Reduktion des Hustens |
| Hyperreagibilität |
Verminderung der bronchialen Hyperreagibilität |
| Kardiopulmonale Leistungsfähigkeit |
Besserung der kardiopulmonalen Leistungsfähigkeit |
| Pulmonale Symptomatik |
Besserung der nächtlichen (pulmonalen) Symptomatik |
| Respiratorische Insuffizienz |
Besserung der respiratorischen Insuffizienz |
| Schmerzen |
Schmerzreduktion |
| Sekretmobilisation |
Besserung der Sekretmobilisation |
| Ventilationsstörung |
Besserung der Ventilationsstörung |
Funktionsbezogene Therapieziele (Physio und Sport)
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Problembereich
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Therapieziel
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| Gehstrecke |
Verlängerung der Gehstrecke |
| Schlafstörungen |
Verminderung von Schlafstörungen (Durchschlafstörungen, Einschlafstörungen |
| Selbstversorgung |
Verbesserung der Selbstversorgung |
| Treppensteigen |
Verbesserung der Fähigkeit, Treppen zu steigen |
| Vigilanz |
Verbesserung der Vigilanz |
| Haushaltsführung |
Verbesserung der Fähigkeit zur Haushaltsführung |
| Hobbys |
Verbesserung der Fähigkeit zur Ausführung von Hobbys |
| Reisefähigkeit |
Verbesserung der Reisefähigkeit |
| Sportliche Aktivitäten |
Verbesserung der Fähigkeit zur Ausübung sportlicher Aktivitäten |
Psychosoziale Therapieziele (Physio und Sport)
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Problembereich
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Therapieziel
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| Ängstlichkeit |
Verminderung von Ängstlichkeit |
| Befindlichkeit |
Verbesserung der Befindlichkeit |
| Depressivität |
Verminderung von Depressivität |
| Selbstwertgefühl |
Verbesserung des Selbstwertgefühls |
| Berufliche Integration |
Verbesserung der beruflichen Integration |
| Soziale Integration |
Verbesserung der sozialen Integration |
| Soziale Kompetenz |
Verbesserung der sozialen Kompetenz |
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Verbesserung der Fähigkeit zur Ausübung sportlicher Aktivitäten |
Edukative Therapieziele (Patientenschulung)
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Problembereich
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Therapieziel
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| Information |
Verbesserung des Informationsstandes über die Krankheit |
| Notfallstrategien |
Beherrschen von Techniken und Strategien zum Abbau von Risikoverhalten |
| Selbstkontrolle |
Beherrschen von Techniken und Strategien zur Selbstkontrolle |
| Stressbewältigung |
Beherrschen von Strategien und Techniken zur Stressbewältigung |
| Therapeutische Techniken |
Beherrschen von speziellen therapeutischen Techniken (Inhalation, Dosieraerosolen, Bedienung von Inhalations-, Beatmungs- und/oder O2-Geräten, Autogene Drainage) |
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 09. Januar 2011 um 07:45 Uhr |