Hausstaubmilben Drucken E-Mail


Hausstaubmilbe Vier Prozent der Gesamtbevölkerung leiden an einer Hausstaubmilbenallergie.

In Westeuropa sind die Hausstaubmilben (Dermatophagoides pteronyssinus und Dermatophagoides farinae) die wichtigsten Produzenten der Milbenallergene (Der-p-1), die in den Kotballen der Tiere enthalten sind.

Aus den Kotballen gelangen Milbenallergene über die Luftzirkulation als Feinstaub in die Atemwege und lösen dort bei entsprechender Disposition eine allergische Reaktion aus. Bereits bei Konzentrationen von 2 ug "Der-p-I" pro Gramm Hausstaub gelten als Risikofaktor für eine Sensibilisierung auf Hausstaubmilbenallergen und die Entwicklung eines Milben-Asthmas. Bei 10 ug "Der-p-I" pro Gramm Hausstaub muss mit dem Auftreten eines akuten Asthmaanfalles gerechnet werden.

Zur Vermehrung der Hausstaubmilben sind Temperaturen um 20 - 25 Grad Celsius, eine relative Luftfeuchtigkeit von 60 bis 80 % , das Vorkommen menschlicher und tierischer Hautschuppen und eine gewisse Zahl von Schimmelpilzen erforderlich. Der minimale Wassergehalt der Luft, bei der Hausstaubmilben noch lebens- und vermehrungsfähig sind, beträgt 7 g Wasser/Liter Luft. Mit zunehmender Höhe nehmen die Temperatur, die Feuchtigkeit und der Taupunkt so ab, dass in unseren Breiten Milben in Höhen von 1500 m nicht mehr vorkommen.

Deshalb ist die Davoser Hochgebirgslage (1600m / trocken / kalt) besonders für Patienten mit Milben-Allergien geeignet.

Die Allergenkarenz im Hochgebirge führt zur Rückbildung der asthmatischen Entzündung der Bronchialschleimhaut und zur, auch über den Aufenthalt hinaus, anhaltenden Besserung der asthmatischen Erkrankung.

Milbenallergen

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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 09. Januar 2011 um 07:53 Uhr