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Der geringe Pollenflug im Davoser Hochgebirgstal wird wesentlich durch die klimatischen Bedingungen, kurze Vegetationsphasen, lange Kälte- und Schneeperioden, die alpine Flora mit ihrer im Vergleich zum Flachland geringen Zahl pollenfreisetzender Pflanzen und der Bodenformation, d.h. die durch Hochgebirgszüge abgeschirmte Tallandschaft, bestimmt.
a) Die Pollenflugzeit dauert in Davos nur wenige Wochen und tritt im Vergleich zum Flachland mit einer Verzögerung von zwei Monaten auf. Der Pollenflug umfasst die Zeit von Anfang April bis Mitte August. Die Pollenkonzentrationen pro m3 Aussenluft sind im Vergleich zum Flachland als so gering einzustufen, dass Allergiker mit Pollensensibilisierungen und entsprechenden Beschwerden innerhalb weniger Stunden bis Tage in Davos beschwerdefrei werden.
b) Die in der Davoser Luft nachweisbaren Pollen beschränken sich auf die Spezies Erle, Birke, Esche und Gräser. Hasel- und Beifusspollen fliegen in sehr geringen Mengen an wenigen Tagen im Jahr und kommen in einigen Jahren gar nicht vor. Auch Pollen der Brennessel werden in wesentlich geringerer Anzahl als im Flachland nachgewiesen. Alle übrigen zu Sensibilisierungen führenden Pollen kommen in der Davoser Luft nicht vor.
c) Neueste Forschungsergebnisse belegen, dass die Pollen hier im Hochgebirge weniger aggressive Allergene enthalten, weil die Pflanzen mit weniger Primärschadstoffen belastet sind.
Die Pollendaten der HOCHGEBIRGSKLINIK DAVOS sind wie folgt abrufbar:
- Schweizerische Depeschenagentur, Videotext (*2161#), Schweizer Radio DRS1, Net News, Tel.: 0041/157/126215.
- Touristenbulletin für die Landschaft Davos, Kur- und Verkehrsverein Davos
Die Messwerte aller Pollendaten der Hochgebirgsklinik (als NAPOL-Station) sind in der Europäischen Pollendatenbank in Wien abgelegt. |
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