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Die Luftschadstoffbelastungen mit den Primärschadstoffen Stickstoffdioxid (NO2), Stickoxid (NOx), Schwefeldioxid (SO2), Ozon (O3) und Staub (TSP) liegen wesentlich niedriger als in einigen deutschen Gebieten. Die Belastung mit Schwebstaub lag 1991 in Davos bei einem Jahresmittel von 16 ug/m3 Aussenluft (Grenzwert CH 70 ug/m3). Die Städte Augsburg, München und Zürich liegen bei 78 ug/m3, 75 ug/m3 und 41 ug/m3 (Grenzwert D 150 ug/m3). Es gilt als erwiesen, dass auch geringe Veränderungen in der Schadstoffkonzentration der Luft zu messbaren Einschränkungen der Leistungsfähigkeit der Atemwege und Lungen führen. Die Zunahme der Schadstoffkonzentrationen um je 10 ug/m3/Jahr in der Aussenluft hat bei NO2 eine Abnahme der Vitalkapazität von 1,18 %, bei SO2 von 3,14 %, bei TSP von 1,5 % und bei O3 von 0,6 % zur Folge. Die 1994 abgeschlossene schweizerische Umweltstudie zum Vorkommen von Asthma und Allergie, SAPALDIA, hat ergeben, dass auch die einatembaren Staubfraktionen PM2,5 und PM10 in Davos in so erheblich niedrigerer Konzentration vorkamen, dass die geringere Bronchitishäufigkeit in der Davoser Bevölkerung auf dieses Phänomen statistisch signifikant bezogen werden konnte.
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