Standort und Umwelt Drucken E-Mail



Davos und die Vorteile

Optimale klimatische Bedingungen zur
umfassenden Behandlung aller Patienten.

Die klimatische Unterstützung der Gesamtbehandlung resultiert in:

  • Rückgang der bronchialen Hyperreagibilität
  • Abnahme der Entzündungsparameter
  • Besserung des klinischen Bildes der Atemwegserkrankungen infolge immunologischer und antiinflammatorischer Effekte
  • Reduktion des Therapieniveaus
  • optimale Bedingungen zum präzisen Krankheits-Staging



Standort ? Klima - Umwelt



Die Hochgebirgsklinik Davos liegt auf 1600 m ü. NN in einem geschützten, ebenen Hochtal der Graubündner Alpen. Die Höhenlage ist mit speziellen meteorologischen und klimatischen Bedingungen verbunden, die von besonderer Trockenheit, Reinheit, Allergen- und Keimarmut der Luft geprägt sind.

Davon profitieren in erster Linie Asthmakranke, auch mit begleitenden Hauterkrankungen, deren Leiden auf allergisierende Bestandteile der Luft zurückzuführen sind, wie z.B. Hausstaub, Pollen, Schimmelpilzsporen, aber auch Kranke mit Schadstoffasthma.

Patienten mit nichtallergischen Atemwegserkrankungen, wie z.B. Intrinsic Asthma, chronisch-obstruktive Bronchitis oder Lungenemphysem, ziehen aus dem schadstoff- und keimarmen Hochgebirgsklima grossen Nutzen im Hinblick auf die von Umwelteinflüssen unbeeinträchtigte Diagnostik und Therapieeinstellung.






Allergene im Hochgebirge

Pollen:
  • kurze Flugdauer
  • geringe Anzahl (Erle, Birke,Esche, Gräser)
  • weniger aggressives Allergen


Schimmelpilze:

wesentlich geringere Anzahl an
  • Cladosporium
  • Alternaria
  • Aspergillus


Milben:

Davos ist absolut hausstaubmilbenfrei


 

Pollen:
  • kurze Flugdauer
  • geringe Anzahl (Erle, Birke,Esche, Gräser)
  • weniger aggressives Allergen

Schimmelpilze:

wesentlich geringere Anzahl an
  • Cladosporium
  • Alternaria
  • Aspergillus

Milben:

Davos ist absolut hausstaubmilbenfrei












Primärschadstoffe im Hochgebirge

geringe Konzentrationen von

  • NO2 (Stickstoffdioxid)
  • NOx (Stickoxid)
  • SO2 (Schwefeldioxid)
  • O3 (Ozon)




 

geringe Konzentrationen von
  • NO2 (Stickstoffdioxid)
  • NOx (Stickoxid)
  • SO2 (Schwefeldioxid)
  • O3 (Ozon)






Konzentration an Hausstauballergen in unterschiedlichen Höhenlagen



Davos ........................1.600 m
Klosters .....................1.180 m
Küblis ......................... 800 m
Landquart.................... 530 m
Neunkirchen/Saar........ 265 m

Davos ist absolut hausstaubmilbenfrei


wissenschaftlich belegt für Davos


Asthmaschweregrade und zugeordnete Kosten






Evidenzbasierte Therapieerfolge im Hochgebirge

"Benefits of High Altitude Allergen Avoidance in Atopic Adolescents with Moderate to Severe Asthma"

Conclusion
  1. A short period of high altitude allergen avoidance, on top of regular treatment with ICS and long-acting ß2 ?agonists, results in improvement of asthma, as assessed by clinical and inflammatory markers of disease severity.
  2. These findings indicate that short-term, rigorous allergen avoidance can improve the long-term control of severe asthma over and above what can be achieved even by high doses of inhaled steroids.
Grootendorst DC et al., Clin Exp Allergy 2001;31:400-408



"Der Nutzen von Allergenkarenz im Hochgebirge bei mittlerem bis schwerem Asthma"

Zusammenfassung
  1. Eine Therapie in der Allergenkarenz des Hochgebirges (Davos) führt bei Weiterführung der Basisbehandlung mit hochdosierten inhalativen Steroiden und langwirksamen ß2 ?agonisten zu einer deutlichen Verbesserung des Asthmas, gemessen an klinischen Parametern und Entzündungsmarkern.
  2. Diese Ergebnisse zeigen, dass rigorose Allergenkarenz im Hochgebirge die Langzeitkontrolle des schweren Asthmas verbessert und zusätzlich eine Reduktion der Steroide erreicht wird.
Grootendorst DC et al., Clin Exp Allergy 2001;31:400-408



?Benefits of High Altitude Allergen Avoidance in Atopic Adolescents with Moderate to Severe Asthma?




Grootendorst DC et al., Clin Exp Allergy 2001;31:400-408


?Benefits of High Altitude Allergen Avoidance in Atopic Adolescents with Moderate to Severe Asthma?




Grootendorst DC et al., Clin Exp Allergy 2001;31:400-408
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 09. Januar 2011 um 07:54 Uhr