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Kinder und Jugendliche begleitet

Familien profitieren von ärztlicher Kompetenz
und wohnen zusammen in der Klinik

Familien profitieren von ärztlicher Kompetenz und wohnen zusammen in der Klinik

Kinder und Jugendliche mit Begleitperson

Eine chronische Erkrankung eines Kindes belastet die gesamte Familie. Das Ziel der Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen in Begleitung ist, nicht nur für die Wochen der Rehabilitation zu helfen, sondern die Familien nachhaltig und langfristig zu entlasten.

Dies erreichen wir bei Anwesenheit einer Begleitperson und durch eine gründliche Suche nach den Krankheitsursachen, durch eine qualifizierte Therapie, durch Anleitung, Schulung und Training von Kind bzw. Jugendlichen und Eltern. So können die Abläufe zu Hause gemeinsam und optimal gestaltet werden .

Gemeinsam geht’s leichter

Die Mitaufnahme eines Elternteiles als Begleitperson, erleichtert häufig sowohl den Eltern, als auch den Kindern die Entscheidung, die Chance einer Rehabilitation wahrzunehmen. Dieses Angebot richtet sich grundsätzlich an Kinder und Schulkinder bis zum 12. Lebensjahr. Bei entsprechender Indikation und Begründung durch den zuweisenden Arzt auch ältere Kinder und Jugendliche.

Die Zustimmung des Kostenträgers ist erforderlich. Eine zusätzliche Aufnahme gesunder Begleitkinder ist ebenfalls möglich.

Was bedeutet Reha mit Begleitperson?

Im Unterschied zur familienorientierten Rehabilitation (FOR) richtet sich das primäre rehabilitative Angebot an das Kind bzw. den Jugendlichen. Die Begleitperson wirkt unterstützend und wird, soweit es für den Rehaerfolg notwendig ist, in den Rehabilitationsprozess eingebunden.

Ein separater Anspruch auf eine eigene medizinisch-therapeutische Leistung besteht allerdings formal nicht.

Selbstverständlich erfolgen Schulungen und Informationen rund um die Erkrankung des Kindes sowie ärztliche Visiten. Zusätzlich wichtig sind uns psychosoziale Hilfestellungen z.B. beim Prozess der Krankheitsverarbeitung, bei der Förderung der sozialen Kompetenz und der Entwicklung des Selbstwertgefühls der Kinder und Jugendlichen.

Sicherung der Nachhaltigkeit durch Kommunikation

Voraussetzung hierfür ist die gemeinsame Absprache der kurz- und langfristigen Rehabilitationsziele zwischen der Familie und den in der Klinik betreuenden Therapeuten. Alle therapeutischen Überlegungen erfolgen unter dem Vorbehalt der Umsetzbarkeit im häuslichen Umfeld.

Ein regelmässiger Austausch mit dem zuweisenden Arzt und die Evaluation der zu Hause vorhandenen therapeutischen Ressourcen, ist hierfür Voraussetzung. Therapiemodifikationen grundsätzlicher Art werden mit den Ärzten und Zentren am Heimatort abgesprochen. So wird die Nachhaltigkeit der während der Rehabilitation erreichten Erfolge gesichert.

Unterbringung während der Rehabilitation

Diese erfolgt gemeinsam in Wohneinheiten, die zweckmässig und kindgerecht eingerichtet sind. Diese bieten eine Rückzugsmöglichkeit und einen Ausgangspunkt für gemeinsame Unternehmungen.leichzeitig wird den älteren Kindern auch angeboten, an Gruppenaktivitäten der Kinder und Jugendlichen teilzunehmen.


Ein typischer TagesablaufMehr Infos

7.00 Uhr – Guten Morgen!

Frühaufsteher können ab 07.00 Uhr "zmörgele". Danach dienen die Morgenstunden ersten Untersuchungs- und Behandlungsterminen. Dazu gehören zum Beispiel Allergietests, Lungenfunktionstests oder balneologischen Anwendungen. Der jeweilige Stationsarzt steht Kinder und Eltern ab 07.30 Uhr zur Verfügung. Im Rahmen der ärztlichen Sprechstunde können aktuelle Probleme, Fragen oder auch aktuelle Beschwerden erörtert und behandelt werden. Auch am Wochenende stehen für erkrankte Kinder Dienstärzte zur Verfügung.



8.45 bis 12.00 Uhr - Kindergartenzeit

Werktags von 08.45-12.00 Uhr besuchen Kinder bis zum Schuleintritt den Kindergarten. Wir spielen, singen und musizieren mit den Kindern. Auch die Kreativität kommt nicht zu kurz (malen, basteln und töpfern). Auch Ausflüge in die Umgebung gehören zum abwechslungsreichen Programm.

Die Schulkinder wiederum besuchen vormittags den Unterricht der Klinikschule. Das Aufarbeiten der Unterrichtspläne der Heimatschule steht im Zentrum, aber auch Spiel und Spass kommen nicht zu kurz. 
Einmal pro Aufenthalt nehmen zudem alle Schulkinder an einem einwöchigen Patientenschulungsprogramm teil.

12.30 bis 16.00 Uhr - Mittagessen, Freizeit

In der Zeit nach dem Mittagessen von 12.30-16.00 Uhr können Sie, wenn Sie keine medizinischen Termine haben, frei über Ihre Zeit verfügen. Entdecken Sie auf Spaziergängen und Wanderungen allein oder in Gruppen die einmalig schöne Davoser Bergwelt. 
Ab 16.00 Uhr stehen in der Regel wieder Untersuchungs- und Behandlungstermine an.

Sporadisch finden nachmittags für die ganze Familie Zusatzprogramme statt, kreativer, sportlicher oder musischer Art.

Pflegerische BetreuungMehr Infos

  • Prinzip der Bezugspflege - jedem Patienten werden für die Zeit des Aufenthaltes ausgebildete Krankenschwestern und -pfleger als Bezugspflegekräfte zugeordnet
  • Förderung der Selbstständigkeit bei den Aktivitäten des täglichen Lebens
  • Ausführung je nach Bedarf anleitend, unterstützend oder kompensatorisch
  • Weiterführung therapeutischer Massnahmen (Selbsthilfetraining, Mobilisation)
  • Durchführung von diagnostischen und medizinisch therapeutischen Massnahmen (Untersuchungen, Medikamentenverabreichung, Inhalation, Hautpflege)

KlimatherapieMehr Infos

Täglicher Aufenthalt im Freien: Spaziergänge oder ab der zweiten Aufenthaltswoche sogar kurze Wanderungen

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